Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Damit man beim Verreisen oder Urlauben aber nicht von einem Fettnapf zum nächsten stolpert, sollten Sie die grundsätzlichen Gepflogenheiten und Sitten ihres Gastlandes kennen.

Da jedes Land seine eigenen Konventionen und Gebräuche hat, gibt es keine Anleitung für den perfekten Umgang im Urlaub. Allerdings gibt es ein paar generelle Regeln, die Sie beachten sollten. Hier sind unsere Tipps für eine gelassene Reise – quasi unser Reise-Knigge:

Die Sprache des Gastlandes

Vor allem Gelegenheits-Reisende und Pauschalurlauber tappen häufig in die „Sprechen-Sie-Deutsch-Falle“: Sie erwarten, daß praktisch jeder Einwohner des Gastlandes irgendwie Deutsch versteht. Was in Mitteleuropa mit ca 100 Mio Menschen mit Deutsch als Muttersprache noch so einigermaßen klappt, wird bereits bei unseren direkten Nachbarn schwierig.

Den Grundwortschatz in der Sprache des Gastlandes sollte man als Reisender kennen.
Den Grundwortschatz in der Sprache des Gastlandes sollte man als Reisender kennen.

Selbst in nahen Ländern wie den Niederlanden oder Polen sollten Besucher zumindest ein paar Brocken der Landessprache beherrschen. D.h. kurz vor Ankunft sollten Sie wenigstens „Danke“, „Bitte“, Guten Tag und Auf Wiedersehen in der jeweiligen Landessprache aussprechen können. Dabei ist es (meiner Meinung nach) nicht wichtig, dass das akzentfrei rüber kommt. Es geht  vielmehr um die Geste, daß man sich als Besucher des Gastlandes 10 Minuten für die Sprache der Gastgeber Zeit genommen hat.

Als deutschsprachiger Reisender ist man generell gut beraten es zunächst einmal mit Englisch zu probieren. Für den Fall dass der Gesprächspartner wider Erwarten doch Deutsch spricht, so kann man natürlich in die eigene Muttersprache wechseln, sondern der Gegenüber das anbietet.

Es gibt Länder da klappt das recht gut – in Destinationen, die noch die deutsche Geschichte inkl. Besatzung im Hinterkopf haben, sollten Sie derlei allerdings nicht erwarten.

Essen und Trinken im Urlaub

Jeder Urlauber möchte sich auch während seiner Reise wohl fühlen. Dazu gehört selbstverständlich auch Essen und Trinken. Vor Reisebeginn sollten Sie jedoch prüfen, ob Sie etwa wie zuhause das Leitungswasser zum Zähneputzen oder gar Trinken bedenkenlos nutzen können.

Frühstück im Hotel: Nicht überall dabei
Frühstück im Hotel: Nicht überall dabei

Im Hotel angekommen ist nicht überall ein Frühstück mit enthalten. In manchen Ländern sind etwa Hotels lediglich zum Übernachten gut. Gegessen wird woanders.

In Restaurants selbst gilt es so manche Klippe zu umschiffen: Die Speisekarte ist (für sprach-unkundige) nicht lesbar. Hier hilft die freundliche Frage beim Kellner – oder der eigene Taschenübersetzer. (Alternativ das eigene Smartphone mit einer Sprach-App).

Bloß nicht: Wer im Ausland erwartet, an jeder zweiten Ecke typisch deutsches Essen zu erhalten, der wird zwangsläufig enttäuscht werden. Reisen und Urlaube sind ja eben auch dazu da, andere Gewohnheiten zu entdecken – und da gehören die typischen Landesspeisen unbedingt mit dazu.

Übrigens: Meiner Meinung nach lernt man die Mentalität des Gastlandes recht schnell kennen, wenn man sich einmal eine halbe Stunde in ein Café oder eine Bar setzt, in dem vorwiegend Einheimische ihren Kaffee genießen.

In der Bar oder dem Café um die Ecke mit Einheimischen
In der Bar oder dem Café um die Ecke mit Einheimischen

Bezahlen und Trinkgeld

Wer gut gegessen und getrunken hat, muss auch bezahlen. Keine Frage. Allerdings variieren die Gepflogenheiten hier von Land zu Land.

Vorsicht Falle: beim Trinkgeld sollte man die landestypischen Regeln kennen
Vorsicht Falle: beim Trinkgeld sollte man die landestypischen Regeln kennen

Insbesondere die Frage nach der richtigen Höhe des Trinkgelds läßt bei so manchen Gast den Blutdruck steigen.

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Beim Trinkgeld gilt: Informieren Sie sich vorher über die üblichen Gepflogenheiten des Urlaubslandes. In einigen Ländern leben vor allem Aushilfsbedienungen und Kellner nur vom Trinkgeld da sie kein oder nur ein geringes Fixgehalt bekommen.
Die Höhe des Trinkgeldes variiert vom pauschalen Aufrunden bis hin zu fixen Prozentsätzen vom Gesamtumsatz – von Land zu Land. In den USA etwa sollte man mindestens 15% der Rechnungssumme als Trinkgeld einkalkulieren.

In wenigen Ländern – wie etwa Japan – ist es dagegen unüblich Trinkgeld zu geben. Hier gilt die Annahme von Trinkgeld als „würdelos“. Ein Lächeln und sprichwörtliche Freundlichkeit ist hier viel wichtiger.

Auch die Frage wie Sie das Trinkgeld überreichen variiert: Während man in Deutschland das Trinkgeld meist mit der Rechnung dem Kellner übergibt, ist es z.B. in den südlichen Mittelmeerländern normal, das Trinkgeld auf dem Tisch liegen zu lassen.

Bloß nicht: Das eher deutsche Phänomen, daß man als Gruppe getrennt zahlen kann, ist nur in wenigen anderen Ländern in dieser Form bekannt. Gehen Sie im Zweifel davon aus, daß einer der Gäste am Tisch die komplette Rechnung übernimmt und die Kosten danach untereinander geteilt werden.

In Deutschland so unbekannte Dinge wie der Preis für ein Gedeck (Teller und Besteck, bspw. In Frankreich) oder ein Korkgeld für selbst mitgebrachten Wein (z.B. in Australien bei Restaurants ohne Schanklizenz) kann man dafür in unterschiedlichsten Variationen entdecken.

Essen und Trinken

Die Frage wie man isst und trinkt, hat oft schon regionale Unterschiede. Erinnern Sie sich noch an den Ausspruch, den man Martin Luther nachsagt: „Warum rülpset und furzet ihr nicht. Hat es Euch nicht geschmacket?“.

Was für uns heute (zumindest außerhalb der eigenen vier Wände) unvorstellbar ist, gehört auf anderen Kontinenten zum guten Ton: Rülpsen und Schmatzen.

Herrlich: im Urlaub direkt draußen essen und trinken.
Herrlich: im Urlaub direkt draußen essen und trinken.

Doch Achtung: Während man in China guten Gewissens vor sich hin schmatzen kann, gilt das schon im Nachbarland als schlechte Erziehung.

Apropos Erziehung: In Ländern wie China sollte man immer eine Kleinigkeit auf dem Teller übrig lassen – als Zeichen dafür, daß man satt geworden ist. In mittelalterlichen Deutschland war das übrigens auch mal Brauch: Damals war allerdings der Rest auf dem Teller der Wohlhabenden für die Armen gedacht.

Freizügigkeit und Bekleidung in der Öffentlichkeit

Mitteleuropa ist ein verhältnismäßig liberales Pflaster für Freunde der leichten Bekleidung. Dennoch sollte man als Reisender bzw. als Reisende darauf achten, beim Besuch vor allem von Sehenswürdigkeiten wie Kirchen, anderen sakralen Bauwerken oder auch Museen angemessen gekleidet zu sein.

Kommt nicht überall gut an: Freizügigkeit am Strand
Kommt nicht überall gut an: Freizügigkeit am Strand

In Europa gilt: Schultern und Knie sollten bedeckt sein. Die Kopfbedeckung nimmt man vor allen in Kirchen ab. In Gotteshäusern und Museen sprechen wir leiser oder flüstern.

Wer auf anderen Kontinenten und vor allem in Regionen mit einer anderen Religion unterwegs ist, tut gut daran sich an den Einheimischen zu orientieren. Oft wird hier selbst im Hochsommer bei brütender Hitze lange Kleidung erwartet. Oder eine Kopfbedeckung (wie etwa ein Kopftuch oder eine Schleier) ist beim Besuch einer religiösen Stätte Pflicht.

Achten Sie bitte beim Besuch von Moscheen oder Synagogen  darauf, ob Sie als Frau den für die Männer vorgesehenen Teil des Bauwerks betreten dürfen und umgekehrt.

In Kirchen und Museen sollten die Schultern und Knie bedeckt sein
In Kirchen und Museen sollten die Schultern und Knie bedeckt sein

Freizügigkeit am Strand

Ob Ohne oder FKK ist in Deutschland und den Anrainerstaaten der Nord- und Ostsee durchaus verbreitet. Als Frau oben ohne ein Sonnenbad zu nehmen auch.

Sobald Sie aber den mitteleuropäischen Kulturkreis verlassen, sollten Sie sich klar machen, daß etwa in arabischen Ländern eine entblößte Brust einen Kulturbruch darstellt und selten auf Verständnis stößt. Im schlimmsten Fall interpretiert das der männliche Einheimische als sexuelle Avance. Das geht in der Regel schief.

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Eine kurze Übersicht wo und wie Sie guten Gewissens FKK oder „Oben ohne“ machen können, finden sie hier.

Alkohol und Rauchen in der Öffentlichkeit

In vielen Ländern Mitteleuropas darf man mittlerweile in Restaurants gar nicht mehr rauchen, dafür geht man dann eben vor die Tür. In manchen Ländern Asiens ist aber selbst das Rauchen in der Öffentlichkeit reglementiert oder gar verboten.

Viel Rauch um nicht? Beim Rauchen sollte man sich an die geltenden Gepflogenheiten im Urlaubsland halten.
Viel Rauch um nicht? Beim Rauchen sollte man sich an die geltenden Gepflogenheiten im Urlaubsland halten.

Das Gleiche gilt für den Konsum von Alkohol und den Umgang mit Alkohol in der Öffentlichkeit. Um nicht während einer erholsamen Reise mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen, studieren Sie bitte vor der Abreise einen Reiseführer oder fragen vor Ort nach.

So ist etwa das achtlose Wegwerfen von Abfällen, zu denen auch Zigaretten-Kippen gehören, in einigen Staaten Asiens mit Busgeldern versehen. In den USA etwa sollten sie keine angebrochenen Flaschen mit Alkoholika im Wageninneren mitführen.

Hände schütteln / Anfassen

Während wir zuhause in der Regel einen Gast mit Handschlag begrüßen und unsere Hände schütteln, ist diese menschliche Geste nicht überall und universell einsetzbar.

Mancherorts sind eine leichte Verbeugung und das Senken des Kopfes üblich, während man die Handflächen vor dem Körper leicht zusammen presst. Lassen Sie im Zweifelsfall den Einheimischen den Vortritt und orientieren Sie sich an ihren Gastgebern.

Bloß nicht: Alles anfassen. Während wir es gewohnt sind, etwa in einem Ladengeschäft die ausgestellte Ware anzufassen, so sollten Sie im Zweifel im Ausland den Verkäufer fragen, ob Sie etwa eine wertvolle Ware anfassen und unter die Lupe nehmen dürfen.

Handeln & Feilschen

Was in Deutschland nicht nur unüblich ist, sondern auch vielen Menschen schwer fällt, ist im Ausland mancherorts gewollt: Handeln und um den Preis feilschen.

Auf Märkten kann man oft guten Gewissens handeln und feilschen
Auf Märkten kann man oft guten Gewissens handeln und feilschen

Während die Frage nach einem etwaigen Rabatt im heimischen Supermarkt für Kopfschütteln und Irritationen sorgen würde, tut man vor allem auf Märkten unter freien Himmel gut daran, den Preis als das zu begreifen, was er eigentlich auch in Deutschland ist: Der Kunde gibt ein Angebot ab.

Konkret: Man sagt, was man bereit wäre zu bezahlen. Falls das für den Händler ein passables Angebot ist, verkauft er – wenn nicht, dann eben nicht.

Nirgendwo sonst kann man mit so wenig Aufwand das eigene Selbstverständnis testen und mit etwas Geschick etwas einsparen.

Aber Vorsicht: Einen angeschriebenen Preis pauschal um mehr als die Hälfte unterbieten zu wollen, gilt auch in den Hochburgen der Feilscherei eher als unhöflich.

Auf dem Markt
Auf dem Markt

Menschen fotografieren

Wenn Sie in fremden Ländern Bilder machen, dann möchten Sie meistens die schönsten Orte und Augenblicke digital festhalten.

Dabei ist es egal ob Sie zum Fotografieren ihr Smartphone verwenden oder die um den Bauch baumelnde Spiegelreflexkamera: Fragen Sie erst um Erlaubnis, bevor Sie fremde Menschen fotografieren.

Protzen und Wertsachen

Ich persönlich mag Prahlhanse und Protzerei zuhause nicht. Im Ausland empfinde ich es als doppelt unangenehm, wenn ich Landsleute sehe, die Ihren Wohlstand übermäßig zur Schau stellen. Das sollte man meiner Meinung gerade im Ausland nicht tun. Schließlich ist man ja auch irgendwie ein bisschen Botschafter des eigenen Heimatlandes, oder?

Bitte nicht: Mit dem eigenen Reichtum protzen
Bitte nicht: Mit dem eigenen Reichtum protzen

Und wenn es in Ihrem Brot-Erwerbsberuf zuhause notwendig ist, daß Sie eine teure Uhr tragen, so zwingt Sie ja niemand dazu, es auch im Urlaub tun, oder?

Ordnung und Perfektion

Wir Deutsche gelten (zumindest im Ausland) oft als Perfektionisten und Meister der Ordnung. Wer mit der Einstellung auf eine Reise aufbricht, dass im Rest der Welt der gleiche Maßstab für Ordnung und Perfektion anzulegen ist, wird (meiner Meinung nach) zwangsläufig scheitern.

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Außerhalb Europas sind etwa Fahrpläne und Abfahrtszeiten von öffentlichen Verkehrsmitteln eher als Anhaltspunkt denn als verbindlich anzusehen. Das sollte man als Tourist und Reisender berücksichtigen, wenn man etwa einen Ausflug plant.

Verkehr

Das Gleiche wie zum Thema Ordnung gilt häufig auch für den Straßenverkehr. Während man als Autofahrer in Deutschland auch nachts vor einer roten Ampel hält, so wird ein Verkehrssignal andernorts eher als „Empfehlung“ interpretiert. Oftmals mit kreativem Ergebnis.

"Kreativer" Verkehr in Thailand
„Kreativer“ Verkehr in Thailand

Generell sollte man es sich gut überlegen, während einer Reise in einem unbekannten Land direkt ins (Miet-)Auto zu springen. Geben Sie sich lieber ein bis zwei Tage Zeit um im Reiseland „anzukommen“ und nutzen Sie vor allem am Anfang eher öffentliche Verkehrsmittel.

Gerade in Ländern in denen entweder Linksverkehr herrscht oder Sie die Straßenzeichen nicht selbst (flüssig) lesen und interpretieren können, sollten Sie auf Alternativen zum eigenen Auto greifen.

Hektik, Stress und Zeit auf Reisen

Im Urlaub Hektik und Stress zu verbreiten ist generell keine gute Idee. Schließlich wollen die meisten Urlauber und Reisenden unterwegs bzw. am Urlaubsort sich entweder erholen oder ihren Aufenthalt genießen. Das geht selten im hektischen Stakkato der Business-Welt.

Geben Sie sich lieber etwas Zeit am Anfang ihrer Reise und finden Sie ihr Tempo. Schließlich ist es ja ihre freie Zeit und ihr Urlaub. Eine allgemeingültige Regel gibt es hier nicht. Nur die eine, die zu Ihnen passt.

Nicht jedermanns Geschmack: Strandurlaub unter Palmen
Nicht jedermanns Geschmack: Strandurlaub unter Palmen

Während für den einen der 14-tägige Strandurlaub unter Palmen des sprichwörtliche Paradies auf Erden ist, so besucht der ausgesprochene Aktivurlauber lieber auf eigene Faust die kulturellen Highlights und Attraktionen einer Region und entdeckt den letzten Winkel einer fremden Stadt.

Da ist es für den Genuss der eigenen Reise viel wichtiger, daß Sie die richtige Reisebegleitung haben. Zu zweit machen Reisen noch ein bisschen mehr Spaß – vor allem wenn sich Reisende mit gleichen Interessen zusammen tun.

Unfreundlichkeit und Höflichkeit

Müssen wir darüber reden? Vermutlich doch.
Ja, der Kellner in der netten Gegend ihrer Lieblingsstadt kann auch mal einen schlechten Tag haben. Das ist dann noch lange kein Grund selbst unfreundlich zu werden oder die eigene Kinderstube zu vergessen. Man sieht sich ja schließlich immer mehrmals im Leben – auch im Ausland.

Nicht nur in der Natur: Gelassenheit hilft
Nicht nur in der Natur: Gelassenheit hilft

Darum: Versuchen Sie gelassen, freundlich und höflich zu bleiben. Wenn Sie sich ungerecht behandelt fühlen oder tatsächlich Quatsch passiert ist: Atmen Sie tief durch und reden Sie mit ihrem Gegenüber so, wie sie auch selbst gerne angesprochen werden würden. In der Regel mit Respekt.

Zeit mitbringen

Reisen bildet und Bildung braucht seine Zeit. Bringen Sie Zeit mit und überfordern Sie sich auf Reisen selbst nicht. Weder sich noch ihren Reise-Terminkalender und schon gar nicht ihre Mitreisenden.

Wer sich Zeit nimmt oder sich auf seiner Reise Zeit lässt, hat am Ende zwar vielleicht weniger Attraktionen besucht, aber oft viel intensivere Erlebnisse gewonnen.  Auf Reisen ist daher „weniger“ oft mehr.

Fazit: Gelassenes Reisen ist Einstellungssache

Wer neben etwas mehr Zeit (als im Berufsleben) auch eine Portion Gelassenheit mitbringt, der wird in den meisten Fällen mehr von seiner Reise haben. Reisen ist eben gerade wegen der von Land zu Land unterschiedlichen Gepflogenheiten so interessant. Dazu bedarf es etwas mehr Gelassenheit.

Reisen ist eben kein Ziel, sondern ein Weg dahin.