Alanya

Alanya gilt als schönste Stadt an der Südküste der türkischen Rivieria. Dass der Ort heute eines der Touristenzentren des Landes ist, hat Alanya mehr oder minder dem Zufall zu verdanken. Ein Hafenarbeiter entdeckte 1948 die Damlataş-Höhle. Sie wurde untersucht und dabei festgestellt, dass die Luft in der Höhle eine heilende Wirkung hat. Diesen Effekt nutze man, erweiterte den Eingang und rührte kräftig die Werbetrommel für die neue Attraktion in Alanya. Damit war der Weg vom Fischerdorf hin zum Urlaubsparadies geebnet. Denn die natürlichen Voraussetzungen, um Touristen zu begeistern waren seit jeher vorhanden. Das Wasser der Küste ist das sauberste im ganzen Mittelmeer. Das Klima ist mediterran. Es gibt viele schöne Sandstrände und Badebuchten und für einen imposanten Anblick sorgt das Taurus-Gebirge mit 3000 Metern Höhe, das teilweise bis an das Meer heranreicht. Diese Vorlage von Mutter Natur musste nur noch umgesetzt werden, was den Stadtvätern auch gelungen ist. An dem 800 Kilometer langen Küstenstreifen hat sich Alanya den Ruf als Urlaubsparadies erarbeitet.
Bei der Reisplanung sollte man beachten, dass das Klima zwar mediterran, aber nicht ganzjährig wirklich angenehm ist. Die Zeit von April bis Juni und der Monat Oktober gelten als die besten Reisezeiten für einen Alanya Urlaub, da es in den Wintermonaten häufig regnet und es in der Zeit von Juli bis August sehr schwül wird. Das Wasser hat ganzjährig Temperaturen von 16 bis 26 Grad. Wassersport gehört daher zu den bevorzugten Freizeitaktivitäten in Alanya. Zum Angebot gehören unter anderem Tauchen und Segeln.
Der Name der Stadt heißt übersetzt Stadt des Ala, vorher lautete er Korakesion (Rabenhorst) und bezog sich auf den Felsvorsprung, auf dem die Stadt entstand. Piraten erbauten hier eine Burg. Sie gehört heute zu den großen Sehenswürdigkeiten des Urlaubsortes, ebenso der 33 Meter hohe rote Turm am Hafen, in dem ein Museum untergebracht ist, die Tropfsteinhöhle, der Burgberg samt altem Stadtzentrum, eine Schiffswerft aus der Zeit der Seldschuken und das archäologische Museum. Den Hafen und die Altstadt mir ihren Holzhäusern und engen Gassen sollte man auf jeden Fall besuchen.

 

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