Mieten statt kaufen – warum diese Option bei einem Privatjet die bessere Wahl ist

Privatjet: mieten oder kaufen

Abgesehen von Yachten gibt es kein Verkehrsmittel, das auch nur ansatzweise mit Privatjets mithalten kann. Privatjets sind schließlich der Inbegriff von Freiheit, Komfort und Luxus. Trotzdem sollten sich selbst reiche Menschen gut überlegen, ob sie wirklich einen Privatjet kaufen. Ein Kauf mag vielleicht reizvoll sein, aber eine gelegentliche Miete stellt ebenfalls eine Option dar. Streng genommen ist sie aus praktischer und wirtschaftlicher Sicht oft die bessere Wahl.

Keine hohen Anschaffungs- und Fixkosten

Natürlich ist selbst die Miete eines Privatjets mit Kosten von mehreren Tausend oder Zehntausend Euro pro Stunde verbunden. Allerdings werden wir voraussichtlich nur alle paar Wochen eine Reise mit dem Privatjet antreten. Bei Anschaffungskosten von wenigen Millionen bis über 100 Millionen Euro sowie jährlichen Fixkosten im sechs- bis siebenstelligen Bereich – unter anderem für Personal, Versicherung und Wartung – müssten wir den Privatjet Hunderte von Stunden im Jahr nutzen, damit sich die Anschaffung wirklich rentiert. Selbst wenn wir jede Woche in schöne Urlaubsländer fliegen, erreichen wir tendenziell nicht die Rentabilitätsgrenze. Es handelt sich also vielmehr um ein fragliches Statussymbol als rational begründeten Luxus.

Maximale Flexibilität bei der Auswahl

Es macht einen Unterschied, ob wir alleine in das Nachbarland fliegen oder gemeinsam mit Familie und Freunden eine Fernreise planen. Sollten wir einen Jet kaufen, bleibt es voraussichtlich bei genau diesem Modell. Dies kann unter bestimmten Umständen einschränkend sein, da wir auf einen bestimmten Flugzeugtyp festgelegt sind und sich dieser möglicherweise nicht für jede Gruppengröße, Reiseroute oder Wetterbedingung eignet. Wenn wir einen Privatjet mieten, müssen wir uns hierüber keine Sorgen machen. Wir können einfach das Modell wählen, das am besten unseren Bedürfnissen entspricht. Dieses hohe Maß an Flexibilität ist ein Vorteil, auf den wir mit einem Kauf bewusst verzichten.

Praktisch kein Verwaltungsaufwand

Ein eigener Privatjet geht mit einem gewaltigen Verwaltungsaufwand einher. Zum einen schreiben die strengen Gesetze und Verordnungen des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) umfangreiche Dokumentations-, Prüf- und Zulassungspflichten vor, zum anderen müssen Betreiber eine erfahrene Crew engagieren, die sich um sämtliche Fragen rund um Sicherheit, Versicherung und Wartung kümmert. Hier den Überblick zu behalten, ist nicht nur komplex und zeitaufwendig, sondern auch mit enormen Kosten verbunden. Bei der Miete eines Privatjets müssen wir uns darum keine Gedanken machen. Im Grunde müssen wir nur unser Wunschmodell und die jeweilige Route aussuchen. Alle weiteren Planungsschritte von Catering bis zur Landgenehmigung übernimmt der Anbieter. Wir haben also praktisch keinen Stress. Genau das, was man sich unter sorgenfreien Luxusreisen vorstellt.

Immer einen modernen Jet zur Verfügung

Wie die Automobilindustrie entwickelt sich auch die Luftfahrtbranche in einem rasanten Tempo weiter. Ein Privatjet, der vor einem Jahrzehnt noch richtig angesagt war, ist heute möglicherweise technisch überholt. Dies kann gerade für Reisende, die großen Wert auf ihren Status legen, ziemlich ärgerlich sein. Bei einer Miete besteht dieses Problem nicht, da wir im Grunde jederzeit ein aktuelles Modell mit bester Ausstattung aussuchen können. So haben wir immer einen modernen Privatjet mit höchsten Komfortstandards zur Verfügung. Dies ist perfekt, wenn wir bei jeder Reise ein repräsentatives Statement setzen möchten.

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